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Die letzten Geheimnisse des Orients

Daniel Gerlach
10. November 2024

Das Buch von Daniel Gerlach ist eine Mischung aus Reisebericht und Geschichtsbuch. Mein Wissen über den Nahen Osten schätze ich eigentlich als gar nicht so schlecht ein – trotzdem konnte ich aus dem Buch viel Neues mitnehmen. Danke an C. Bertelsmann für das Rezensionsexemplar.

Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise durch den Nahen Osten. Dabei kommen neben geschichtlichen Fakten auch Mythen und Geschichten zur Sprache. So ist der Autor zum Beispiel auf den Spuren der Legende von den Sieben Schläfern unterwegs. Er besucht bekannte Orte wie den Assuan-Staudamm und auch weniger bekannte Plätze wie Tataouine in Tunesien.

Während ich das Buch las, habe ich im Geiste eine Bucketlist zusammengestellt – der Tempel von Philae auf der Insel Agilkia steht ganz oben. Bei meinem letzten Besuch in Ägypten konnte ich leider nur Kairo und Gizeh besichtigen. Dieses Buch hat mir viel Inspiration für mehr gegeben.

Das Buch beleuchtet die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei großen monotheistischen Religionen – Christentum, Judentum und Islam – und zeigt, wie tief sie historisch und kulturell miteinander verwoben sind. Gerlach schreibt in einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stil, so dass man es auch entspannt im Zug oder Flugzeug lesen kann. Die historischen Fakten sind gut mit der Geschichte verknüpft und nicht so dicht aneinandergereiht wie in manch anderen Büchern.

Die letzten Geheimnisse des Orients ist ein faszinierendes Werk, das Geschichte und Religion spannend aufbereitet und kulturelle Brücken schlägt. Perfekt für alle, die sich für die Ursprünge westlicher Kultur und die Welt des Orients interessieren.