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Slow Productivity

Cal Newport
5. June 2024

Cal Newport hat mit „Slow Productivity" erneut die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Als großer Fan von Newport und seinen bisherigen Arbeiten war ich besonders gespannt auf dieses Buch, das im Redline Verlag erschien und mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Ich habe es mit auf eine Reise nach Aarhus genommen – auf dem Flug und am Flughafen konnte ich mir damit sehr gut die Zeit vertreiben, da es flüssig und kurzweilig geschrieben ist.

Newport hat sich in der Produktivitätswelt einen Namen gemacht, indem er sich gegen die üblichen Unterbrechungen im Arbeitsalltag und die allgegenwärtige Präsenz von Social Media ausgesprochen hat. Bekannt wurde er vor allem durch „Deep Work". In „Slow Productivity" geht er nun noch einen Schritt weiter und stellt ein Konzept vor, das im Gegensatz zum allgegenwärtigen Druck steht, ständig beschäftigt zu sein.

Das zentrale Thema: Weniger ist oft mehr. Newport argumentiert, dass wir kreativer und produktiver werden, wenn wir uns mehr Zeit zugestehen, um „nichts zu tun". Anstatt ständig neuen Output zu generieren, sollten wir mehr Wert auf Input und die Phase der Inkubation legen. Ein weiteres zentrales Element ist die Priorisierung: Es ist wichtig, rigoros Prioritäten zu setzen und Zeitfresser konsequent auszusortieren. Gerade diese Disziplin führt letztlich zu einem erfüllteren und produktiveren Leben.

Für mich persönlich war „Slow Productivity" eine erfrischende und bestätigende Lektüre. Das Buch bietet wertvolle Einsichten und praktische Ratschläge, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Ein Muss für alle, die sich nach einem effektiveren und erfüllteren Leben sehnen und bereit sind, den Mut aufzubringen, weniger zu tun, um letztlich mehr zu erreichen.