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Wie Muskelaufbau meinen Blutzuckerspiegel beeinflusst

Codex Cosmopolitan
13. April 2024

Hinweis: Ich bin kein Arzt und auch kein Ernährungsberater oder Diabetesberater. Der folgende Blogartikel stellt meine Erfahrungen als Nicht-Diabetiker dar. Wenn du medizinischen Rat suchst, solltest du deinen Arzt fragen.

Seit etwa 2 Jahren benutze ich sporadisch einen Sensor zur kontinuierlichen Blutzuckermessung (CGM – Continuous Glucose Monitoring). Da ich kein Diabetiker bin, beziehe ich das Gerät über SuperSapiens. Ich bin da echt total angefixt. Nachdem ich das Buch „Der Glukose Trick" von Jessie Inchauspé gelesen habe, habe ich ein paar Quickfixes unternommen: Lebensmittel in der richtigen Reihenfolge essen (erst Gemüse, dann Fette und Proteine, schnelle Kohlenhydrate zuletzt), schnelle Kohlenhydrate direkt nach dem Training, und nach einer Mahlzeit leicht bewegen.

In den letzten 12 Monaten habe ich ca. 12 Kilo zugenommen – regelmäßig trainiert und natürlich auch mehr gegessen. Aktuell habe ich laut 3-Falten-Messung nach Jackson/Pollock 15,24% Körperfett und einen FFMI von 22. Damit falle ich ins Mittelfeld der Kategorie „muskulöser Körperbau". Ich habe in den letzten 12 Monaten fast 10 kg an fettfreier Masse aufgebaut.

Die 10 Kilo Muskelmasse mehr haben wahre Wunder in Bezug auf meinen Blutzucker gewirkt. Ich kann inzwischen auf leeren Magen morgens 2 Waffeln mit Puderzucker essen und mein Blutzucker steigt auf maximal 140 mg/dL – dasselbe Gericht, das bei mir früher Spitzen von 180–200 mg/dL ausgelöst hätte.

Ich würde mich durchaus als Biohacker bezeichnen. Ich liebe es, selbst zu experimentieren und zu sehen, welche Einflüsse bei meinem Körper was bewirken. Und von dieser Perspektive aus sind diese Daten einfach extrem spannend.