24 Stunden unterwegs im alten Rom

Wie oft denkst du an das römische Reich? Ich gebe zu, ich denke sehr oft daran. Weil ich fast täglich darüber lese. Wenn ich populärwissenschaftliche Sachbücher über die Antike lese, dann gehe ich gerne ein wenig mehr in die Tiefe. (Zum Beispiel Cäsar von Christian Meier) Da gibt es einige gute Bücher, wenn man wirklich viel Zeit mitbringt. Doch die hat nicht jeder und es hat auch nicht jeder so ein großes Interesse, um sich durch 4-5 Bücher mit 600-900 Seiten zu kämpfen, die einen wirklich umfangreichen und tiefen Abriss über das alte Rom geben. Wenn wir über Rom bzw. das römische Reich in der Antike sprechen, meinen wir immerhin einen Zeitraum von fast 1500 Jahren. Irgendwann von 753 v. Chr. bis 476 n. Chr. Wobei hier die Grenzen natürlich nicht so genau zu nehmen sind. In der Zeit gab es enorme Veränderungen und Umstürze und das nicht nur in der Stadt Rom selbst, sondern natürlich auch in den zahlreichen Provinzen.

Doch wer sich einfach mal einen Überblick verschaffen möchte, der kann mit „24 Stunden unterwegs im alten Rom“ von Philip Matyszak sehr gut einsteigen. Das Buch spielt in der Hochkaiserzeit, kurz vor dem Ende Hadrians. Hadrian zählt zu den Adoptivkaisern. Doch um den Kaiser soll es gar nicht so sehr gehen. Denn der Autor konzentriert sich auf die verschiedenen Römer. Er stellt Berufe vor (Philipp Matyszak hat übrigens auch einige interessante „Karriereführer“ geschrieben: Legionär in der römischen Armee Der ultimative Karriereführer und Gladiator – Der ultimative Karriereführer) und berichtet viel über das ganz normale Leben und die ganz normalen Probleme im antiken Rom.

Das Buch ist definitiv ein guter Einstieg. Es ist unterhaltsam und man kann es gut einfach mal so nebenbei lesen, ohne sich die ganze Zeit Notizen zu machen. Ich würde es deswegen auch als gutes Buch zum Verschenken empfehlen.


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